Marcelo Miras

Mit seinem Können und seiner Beharrlichkeit, hat es Marcelo Miras geschafft, den Weinstil einer ganzen Region zu beeinflussen. Nachdem wir seine Weine aus der Familienbodega (die ursprünglich nur als Hobby diente) probiert haben, hat seine Art auch uns angesteckt!

Marcelo Miras wurde vor 45 Jahren in Mendoza geboren und wuchs umgeben von den Weinbergen San Rafaels auf. Zu dieser Zeit war es üblich auch Obst- und Olivenbäume zwischen den Weinreben anzupflanzen. Seine Großmutter väterlicherseits machte eine Paste aus Rosinen und Feigen, die für Ihn auch heute noch unübertroffen ist. Marcelos Brüder wurden beide Buchhalter, für Ihn hingegen war es schon von klein auf klar, dass sein Platz in den Weinbergen liegt.

Mit 21 Jahren fing er im Weingut Vitícola Vidaña an, wo er 6 Jahre lang arbeitete. In diesen Jahren reiste er nach jedem Arbeitstag von San Rafael nach Mendoza (Stadt), in die Universität Don Bosco, die er bis 23:00 Uhr besuchte um Önologie zu studieren. In dieser intensiven und spannenden Zeit lernte er zwei Menschen kennen, die sein Leben grundlegend veränderten. Den Önologen Raúl de la Mota und den Leiter der Kellerei Humberto Canale, Guillermo Barzi. Ein Fakultätsmitglied hatte das Aufeinandertreffen eingefädelt, er sagte Marcelo, dass „Don Raūl“ einen Önologen für ein Weingut in Río Negro suche. Als Marcelo „Rio Negro“ hörte, gab es ein Schweigen und es war bereits entschieden.

Von da an gehörte sein Leben dem Weinbau in Patagonien. In den 12 Jahren, die er in der Bodega Humerto Canale verbrachte, erhielt Marcelo nationale und internationale Auszeichnungen. 1999 ging er beruflich neue Wege und begann die Bodega Fin del Mundo in Neuquén mit aufzubauen, die heute zu den besten 30 Großkellereien in Argentinien gehört. Marcelo hatte sich unterdessen einen Namen in der aufstrebenden Weinregion gemacht und wurde in den darauffolgenden Jahren auch immer wieder als Berater angefordert. Unter anderem von Hans Vinding Diers, der 2001 sein Weingut Noemía aufbaute.

Seine eigene Kellerei, Bodegas Miras, gründete er ebenfalls im Jahr 2001. Damals begann er mit zwei Fässern Wein, um diesen mit Familie und Freunden geniessen zu können. 2005 vermarktete Marcelo erstmals die Weine. Das Familienweingut bedeutet für Marcelo die Verwirklichung seines Kindheitstraums.

Seine Weine beschränken sich auf zwei Linien. Die „Jovem“ (joven mit „m“ für Miras) sind frische, saftige und lebhafte Weine, die typische Rebsorten aus Patagonien widerspiegeln und die Miras „Crianza“s sind ausdrucksstarke, komplexe und elegante Weine, die das Ergebnis des Alterns und der Reifung sind.

MARCELO MIRAS - PINOT NOIR JOVEM
PINOT NOIR JOVEM

  • 100% Pinot Noir
  • Weinberge: Rio Negro, Patagonia
  • Höhe: 300m
  • Bodenbeschaffenheit: sandige Böden mit kalkhaltigen Felsen
  • Ertrag: 9000 Kilo pro Hektar
  • Produktion: 5.000 Flaschen
  • Lese: per Hand
  • Gärung: Alkoholische Gärung im Zementtank bei <25°C. Spontane Malolaktische Gärung im Zementtank
  • Flaschenreifung: 4 Monate
  • Önologe: Marcelo Miras
  • Aroma von Himbeeren und Erdbeeren, zarten floralen Noten. Am Gaumen ungeschliffen mit ausgewogener Säure, lebendigen Tanninen und einem langen fruchtig- kräuterigen Abgang.
MARCELO MIRAS - MALBEC JOVEM
MALBEC JOVEM

  • 100% Malbec
  • Weinberge: Rio Negro, Patagonia
  • Höhe: 300m
  • Bodenbeschaffenheit: sandige Böden mit kalkhaltigen Felsen
  • Ertrag: 10000 Kilo pro Hektar
  • Produktion: 6.000 Flaschen
  • Lese: per Hand
  • Gärung: Alkoholische Gärung im Zementtank bei <25°C. Spontane Malolaktische Gärung im Zementtank
  • Flaschenreifung: 3 Monate
  • Önologe: Marcelo Miras
  • Dieser expressive Jungwein bietet ein Potpourri an roten sowie schwarzen Früchten wie Sauerkirschen, Pflaumen, Brombeeren sowie Veilchen und Kräuternoten. Ein Hauch schwarzer Pfeffer trägt zur Spannung bei. Charismatischer, schlanker Malbec aus dem kühleren Süden Argentiniens.
MARCELO MIRAS - PINOT NOIR
PINOT NOIR

  • 100% Pinot Noir
  • Weinberge: Rio Negro, Patagonia
  • Höhe: 300m
  • Bodenbeschaffenheit:sandige Böden mit kalkhaltigen Felsen
  • Ertrag: 7500 Kilo pro Hektar
  • Produktion: 1.200 Flaschen
  • Lese: per Hand
  • Reifung: 8 Monate in französischer und amerikanischer Eiche
  • Flaschenreifung: 6 Monate
  • Önologe: Marcelo Miras
  • Betörende Aromatik, die vor allem an reife Erdbeere erinnert. Am Gaumen geschmackliche Vielfalt: Noten von Erdbeeren, Kirschen, Brombeeren, Wildrosen, Marzipan, weißem Pfeffer, Vanille und Leder. Wunderbar integriertes Tannin, gelungene Balance zwischen Reife und Frische. Der Wein Lagerte 8 Monate in neuen sowie gebrauchten großen Eichenfässern aus Frankreich und den USA.
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