Argentinien

 Wussten Sie, dass ARGENTINIEN…

  • … mit seiner Landschaft Antoine de Saint-Exupéry inspirierte, als er seinen „Kleinen Prinzen“ schrieb?
  • … in Buenos Aires mehr Theater und Bühnen hat als New York?
  • … 55.000.000 Rinder (und 40.301.927 Einwohner) hat?
  • …eine Kirche für Maradona-Anhänger, die „Iglesia Maradoniana” , gegründet hat?

Und dass ARGENTINIEN der fünftgrößte Weinproduzent der Welt ist?

Hinter Frankreich, Spanien, Italien und den U.S.A. ist Argentinien das fünftgrößte Weinanbauland der Erde. Insgesamt gibt es 220.000 Hektar Rebfläche in den acht Weinbau betreibenden Provinzen (von Norden nach Süden): Salta, La Rioja, Catamarca, La Pampa, San Juan, Mendoza, Rio Negro und Neuquén. Insgesamt werden hier 15,5 Mio. Hektoliter Wein von 1280 argentinischen Weingütern gekeltert.

Die Weinregionen erstrecken sich vom 22* bis zum 40* Grad südlicher Breite. Auf diesen 2000 Kilometern hat Argentinien eine große Anzahl von verschiedenen Klimazonen mit unterschiedlichem Kleinklima zu bieten. Dadurch ist es möglich, nicht nur eine ungewöhnliche Vielfalt an Rebsorten anzubauen, sondern es haben sich auch sehr viele verschiedene Varianten der Kellertechnik und Weinstile entwickelt. Die Weinberge sind meist von Süden nach Norden gerichtet und befinden sich am Fuße der Anden-Gebirgskette auf Höhenlagen zwischen 300 und 3000 Metern. Der Boden besteht zum größten Teil aus Steinen, kleinem Geröll und Sand, ist reichhaltig an Potasium und gleichzeitig arm an Nitrogen und organischen Stoffen.

Das wüstenähnliche Klima und der karge Boden tragen zu dem exzellenten und besonders gesunden Zustand der Beeren bei. Darüberhinaus spielen die hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (etwa 20 Grad Celsius) eine wesentliche Rolle für den Anbau von Qualitätswein. Starke Sonneneinstrahlung rund ums Jahr sorgt für die erwartete Reife der Gerbstoffe. In allen Weinregionen Argentiniens ist künstliche Bewässerung absolut notwendig, da der durchschnittliche Niederschlag pro Jahr etwa bei 200mm liegt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass bei allen angewandten Bewässerungssystemen nur Schmelzwasser aus den Anden genutzt wird. Dabei stützen die Argentinier sich auf eine antike Bewässerungskunst. Schon vor vielen hundert Jahren war es den Ureinwohnern der Andenregionen, den Huarpe Indianern, in den Sinn gekommen, sogenannte „Acequias“, Kanäle, bis ins Tal hinunter zu konstruieren, um ihren Anbau von Obst und Gemüse überhaupt erst zu ermöglichen.

Seit mehr als zwei Generationen ist sich Argentinien seines Potenzials in der Winzerkunst bewusst und konzentriert sich seitdem überwiegend auf die Produktion von hochwertigen Weinen. Das Konzept der Massenproduktion und der hohen Erträge, wofür Argentinien bis in die 80-iger Jahre bekannt war, wurde durch die Konzentration auf Qualitätswein ersetzt. Rebstöcke mit der Tendenz, große Erträge zu erbringen, werden durch önologisch hochwertigere Rebsorten ersetzt. Konstante Forschung rund um das Thema Wein und der Wille, sich ständig zu verbessern, waren und sind die Grundlage für unaufhaltbares Wachstum und Qualitätssteigerung.

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